Hepatitis A

Die Hepatitis A ist die häufigste, durch Impfung verhütbare Infektionskrankheit bei Reisen in die betroffenen Regionen. Die Infektionshäufigkeit beträgt etwa 1 Ansteckung auf 10.000 Reisemonate. Das Hepatitis-A Virus (HAV) wird fäko-oral, durch verunreinigte Getränke und Nahrungsmittel sowie durch direkten Kontakt mit einer infizierten Person, welche das Virus im Stuhl ausscheidet übertragen. HAV-Infektionen sind in Entwicklungsländern weit verbreitet. Dank den verbesserten hygienischen Verhältnissen im Mittelmeerraum und m nahen Osteuropa infizieren sich Touristen dort kaum mehr. Eingeschleppte Fälle bei Immigranten nach Heimatbesuchen sind jedoch häufig.
Etwa die Hälfte aller über 70-jährigen in der Schweiz aufgewachsenen Personen hat als Kind noch eine Hepatitis A durchgemacht, ebenso die meisten Migranten.
Die Impfung ist angebracht für alle nicht immunen Personen (im Zweifelsfall Antikörper bestimmen) mit Destinationen Afrika, Asien und Südamerika. Auch Kleinkinder sollen geimpft werden. Zwar erkranken sie selten sichtbar, können aber bei der Rückkehr kleine Epidemien z.B. in Kindergärten auslösen.

Verlauf der Krankheit:

Bei kleinen Kindern verläuft die HAV-Infektion meistens unbemerkt, bei Erwachsenen dagegen nach einer Inkubationszeit von etwa 28 Tagen meist mit Appetitverlust, Übel­keit, Gelbsucht, Fieber und starker Müdigkeit, welche wochen- bis mo­natelang dauern und eine längere Arbeitsunfähigkeit nach sich ziehen kann. Im Gegensatz zur Hepatitis B gibt es keine chronischen Formen.Die Letalität der Hepatitis A nimmt mit dem Alter zu.


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