Tropenkrankheiten

Häufige Krankheiten in tropischen Ländern:

Malaria

Die Falciparum - Malaria (M. tropica) ist eine schwere parasitäre Infektionskrankheit in tropischen Ländern, welche von durch Mücken (Anopheles) übertragenen Plasmodien (Plasmodium falciparum) verursacht wird und unbehandelt zum Tode führen kann.
Daneben gibt es noch drei weitere Arten der Malaria.
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Hepatitis A

Die Hepatitis A ist die häufigste, durch Impfung verhütbare Infektionskrankheit bei Reisen in die betroffenen Regionen.
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Hepatitis B

Die Hepatitis B ist eine Viruskrankheit, die vor allem. in Entwicklungsländern weit verbreitet ist.
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Gelbfieber

Das Gelbfiebervirus wird durch eine bestimmte Stechmückenart (Aedes aegypti) in Afrika südlich der Sahara und im Amazonasbecken auf den Menschen übertragen und hat eine akute Leberentzündung zur Folge.
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Typhus

Die Erreger des Typhus, die Salmonellen, werden fäko-oral, durch Getränke und Nahrungsmittel sowie durch direkten Kontakt mit einer infizierten Person, welche die Bakterien im Stuhl ausscheidet, übertragen.
In der Schweiz sind fast alle Fälle importiert, das Risiko in Asien ist etwa zehn mal höher (3 Fälle auf 10.000 Reisemonate)  als in anderen Entwicklungsländern.
Typhus kann mit Antibiotika gut behandelt werden, allerdings sind die Erreger zunehmend resistent.

Verlauf der Krankheit:
Die Krankheit beginnt mit grippalen Symptomen; das Fieber steigt aber stetig an und erreicht nach etwa 1 Woche anhaltend über 40 °C. Dazu kommen Bewusstseinsstörungen (daher der Name »Typhus«), Milzschwelllung, ein rötlicher Hautausschlag am Oberkörper und (nicht immer) Durchfälle.

Tollwut

Alle Säugetiere können mit ihrem Speichel das Tollwutvirus übertragen. In Entwicklungsländern sind dies vor allem Hunde.Trotzdem ist das Risiko für Reisende, an Tollwut zu erkranken, sehr gering.
Ungeimpften Personen müssen nach einer tollwutverdächtigen Verletzung zusammen mit der ersten Impfdosis zusätzlich passive Antikörper verabreicht werden, um der schnellen Tollwutvirus-Vermehrung im Körper zu begegnen. Diese passiven Antikörper sind sehr empfindlich, müssen stets gekühlt gelagert werden und sind in Entwicklungsländern nicht ohne weiteres vorrätig.
Die "prä-expositionelle"  Impfung (vor der Verletzung) erlaubt es, im Verdachtsfall auf diese Antikörper zu verzichten. Allerdings muss die Impfung dann mit zwei weiteren Dosen ergänzt werden.

Verlauf der Krankheit:
Nach dem Biss breitet sich das Virus über die Nervenbahnen und das Rückenmark zum Gehirn aus und verursacht im Verlauf von einigen Stunden bis mehreren  Monaten eine Encephalitis (Gehirnentzündung). Lähmungen, Angst und Verwirrtheit steigern sich zum Delirium, abnormalem Verhalten und Schlafstörungen. Die Lähmung der Schlundmuskulatur führt zur Unfähigkeit zu sprechen und zu Schluckstörungen (Schaum vor dem Mund). Nur während der stummen Frühphase ist die (aktive und passive) Impfung noch möglich. Nach dem Auftreten von Symptomen verläuft die Tollwut praktisch immer tödlich. Die Indikation zur Impfung soll deshalb grosszügig gestellt werden.


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